Herzlich Willkommen

Mein Name ist Hans-Georg Anders und ich engagiere mich für die Energiewende, die Mobilitätswende sowie bezahlbaren Wohnraum für alle.
Wolfratshausen braucht frischen Wind. Ich möchte meine Erfahrung als Dipl.-Ing. und amtierender Stadtrat einbringen und kandidiere zur Kommunalwahl 2026 für den Stadtrat Wolfratshausen (Listenplatz 4) sowie für den Kreistag Bad Tölz-Wolfratshausen (Listenplatz 22). Damit möchte ich mich weiterhin für lebenswerte und umweltfreundliche Belange in der Stadt und im Landkreis einsetzen.
Das Netz ist das Symbol für mein Engagement:
- Energie
- Umstellung von Fossile auf Erneuerbare
- Fernwärme-NETZ mit Anschluss an das Geothermiekraftwerk Gelting
- Mobilität
- Ausbau sicheres Fahrrad- und Fußwege-NETZ für alle
- insbesondere für Kinder und Senioren
- NETZ-Ausbau von Ladestationen für die Elektro-Mobilität
- Bezahlbarer Wohnraum
- Ausbau des geförderten Wohnungsbaus
- Einführung eines Leerstands-Managements
- Ich setze mich für ein lebenswertes und umweltfreundliches Wolfratshausen ein.
- Ich bin Demokrat aus Überzeugung!
Meine fachliche Kompetenz sowie langjährige Erfahrung in einer Immobilienverwaltung und bei einem Sozialverband sind ideale Voraussetzungen für die umfangreichen Themenfelder des Stadtrates und des Kreistages. Auf diese Arbeit kann ich mich als Leitender Angestellter i. R. mit aller Kraft konzentrieren.
Beruflich war ich bis 2019 im Erzbischöflichen Ordinariat München in der Abteilung Immobilien beschäftigt und ab 2010 als deren Leiter verantwortlich.
Ehrenamtlich bin ich seit 1971 bei der Kolpingsfamilie Waldram tätig. Neben vielen Vorstandsposten habe ich auch bei einigen Projekten – wie z. B. dem Waldramer Brotbackofen – mitgewirkt. Seit 2015 bin ich als Beauftragter für Integration eingesetzt.
Hier erfahren Sie mehr über mich und meine politischen Inhalte.
Person

Geboren wurde ich 1956 in München. Seit 1983 bin ich verheiratet und wir haben zwei erwachsene Töchter und zwei Enkelkinder.
Wohnen
In meiner Kindheit und Jugend bin ich in Wolfratshausen-Waldram aufgewachsen. Während dem Studium und der Familiengründung wohnten meine Frau und ich in München, Geretsried und Wolfratshausen. Seit dem Umbau meines Elternhauses 1995 sind wir wieder in Waldram beheimatet.
Ausbildung
Das Gymnasium Bad Tölz habe ich 1977 mit dem Abitur abgeschlossen und anschließend den Grundwehrdienst geleistet. An der Technischen Universität München habe ich Vermessungswesen (Geodäsie) mit den Nebenfächern Städteplanung und Verkehrswegebau studiert und 1983 das Diplom abgelegt. In der anschließenden Referendarzeit erlernte ich u. a. die Grundlagen der Bauleitplanung, Bodenordnung und Verwaltungsordnung.
Beruf
Von 1986 bis 2019 war ich beim Erzbischöflichen Ordinariat München in der Abteilung Immobilien beschäftigt. Neben aktiver Beteiligung an Bebauungsplänen und Umlegungsverfahren war ich für alle Formen von Immobiliengeschäften zuständig. Seit 2010 wurde mir die Leitung der Abteilung übertragen, bei der ich neben der Verantwortung für über 60 Mitarbeiter u. a. auch die der Haushaltsplanung innehatte. Nicht nur die Einführung einer strategischen Immobiliensteuerung, sondern auch die vollkommene Neustrukturierung der Abteilung erfolgte in dieser Zeit. In den letzten Jahren war ich auch in der Projektleitung zur erfolgreichen Einführung eines Integrierten IT-Gesamtsystems tätig.
Mit diesem fachlichen Rüstzeug und der langen Berufserfahrung habe ich die idealen Voraussetzungen für die umfangreichen Themenfelder des Stadtrates und Kreistages.
Ehrenämter
Ehrenamtlich bin ich seit 1971 bei der Kolpingsfamilie Waldram engagiert. Neben vielen Vorstandsposten habe ich auch bei einigen Projekten – wie z. B. dem Waldramer Brotbackofen, dem Herbstball – mitgewirkt. Seit 2015 bin ich als Beauftragter für Integration eingesetzt. In früheren weiteren Aufgaben in den Vorständen des Kolping-Bezirks- sowie Diözesanverbandes habe ich Verantwortung übernommen. In dieser Zeit war ich auch in Aufsichtsgremien auf Diözesan-, Landes- und Bundesebene vertreten.
Mit diesem sozialen Engagement wird auch deutlich, dass für mich stets der Mensch mit all seinen Sorgen und Nöten im Vordergrund steht.
Politisches Engagement
Seit 2019 bin ich Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, seit 2022 Sprecher vom Ortsverband Wolfratshausen und seit 2023 Stadtrat von Wolfratshausen in der Fraktion Der Grünen.
Positionen
Die Schwerpunkte meines Engagements liegen bei der Energiewende, der Mobilitätswende sowie dem bezahlbaren Wohnraum für alle. Dies kann natürlich nur sozialverträglich im gemeinsamen Handeln der Kommunen, Länder und Staaten sowie der Religionsgemeinschaften, Bürgervereinigungen und Sozialverbände erfolgen.
Meine fachliche Kompetenz zu kommunalen Aufgabenfeldern habe ich durch meine langjährige Berufserfahrung sowie soziale Verbandsarbeit und als Stadtrat bewiesen. Beruflich war ich 33 Jahre in der Abteilung Immobilien im Erzbischöflichen Ordinariat München und davon die letzten 9 Jahre als Leiter, sowie ehrenamtlich seit meiner Jugend beim Kolpingwerk auch auf überregionalen Ebenen verantwortlich tätig. Somit sind mir viele Handlungsfelder vertraut, die mir für die kommunalpolitische Arbeit Bewusstseinsbildung, Analyseprozesse, Lösungsmöglichkeiten und letztendlich verantwortliches Handeln ermöglichen.
Leben und Wohnen in der Stadt
- Einsatz für eine inklusive Stadtgemeinschaft, in der alle gleichberechtigt zusammenleben
- Kein Platz für Rassismus und Ausgrenzung!
- Ziel ist es, die Lebens- und Verweilqualität durch attraktive Begegnungsorte in allen Stadtteilen zu verbessern.
- Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Familien, Migrant*innen und einkommensschwache Haushalte
- Wir wollen die „soziale Komponente“ in städtebaulichen Verträgen auf mindestens 30 % geförderten Wohnraum mit 40-jähriger Mietbindung erhöhen.
- Vorrangig soll die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (StäWo) für den Neubau von Sozialwohnungen genutzt werden, da diese eine unbegrenzte Mietbindung ermöglicht.
- Ergänzend setzen wir uns für ein aktives Leerstandsmanagement zur Schaffung von Wohn- und Gewerbeflächen ein.
- Wir fördern innovative, bezahlbare Wohnmodelle wie Mehrgenerationenprojekte und Generationenhilfe.
- Ich setze mich für den Erhalt der Kreisklinik ein.
- Ein besonderes Anliegen ist die Kultur des aktiven Erinnerns, wofür die Verknüpfung der Angebote von Stadtmuseum und Erinnerungsort Badehaus sowie die Vernetzung lokaler Akteure vorangetrieben wird.
- Jugendliche möchten sollen durch jugend-typische Veranstaltungen aktiv in das städtische Leben eingebunden und ihnen Verantwortung in der Organisation übertragen werden.
- Wichtig sind naturschonender Tourismus und Freizeitaktivitäten, die die Liebe zur Natur fördern.
- Erhalt von Naherholungsräumen
- Ich will den Spazier- und Radweg am Loisach-Isar-Kanal wiederherstellen und die Loisach-Westufergestaltung voranbringen.
- Als Kulturort in der Natur und Alleinstellungsmerkmal von Wolfratshausen soll die Bergwaldbühne reaktiviert werden.
- Zur Steigerung der Attraktivität unserer Altstadt trete ich entschieden entsprechend dem Votum des Stadtrates von 2024/2025 für den geplanten Umbau der Marktstraße zusammen mit der Loisach-Westufergestaltung ein und befürworte die Errichtung eines städtebaulich verträglichen Parkdecks am Hatzplatz. Hierbei sollen die in der Altstadt und am Loisach Ufer wegfallenden Parkplätze entsprechend kompensiert werden.
Mobilität, Verkehr und Erreichbarkeit
- Verkehr ist ein wesentlicher Verursacher lokaler CO2-Emissionen. Angesichts der klimatischen und demografischen Entwicklungen muss umweltfreundliche Mobilität zukünftig Vorfahrt bei kommunalen Investitionen haben.
- Das in Ausarbeitung befindliche Mobilitätskonzept ist der Schlüssel für ein zukunftsfähiges Miteinander aller Verkehrsarten.
- Die Umsetzung des Mobilitätskonzeptes soll echte Barrierefreiheit und mehr Querungshilfen im gesamten Stadtgebiet und öffentlichen Raum gewährleisten.
- Die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmenden -Fußgänger*innen und Radfahrende – insbesondere der Kinder und Senioren haben bei mir oberste Priorität.
- Durch Verkehrsberuhigungskonzepte und eine Neuplanung von Straßen, die Fußgänger*innen priorisiert, erhöhen wir die Verkehrssicherheit.
- Ich strebe Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet (außer Ausfallstraßen) an.
- Die Verlängerung der S-Bahn nach Geretsried, der größten Stadt im Landkreis, ist dabei von zentraler Bedeutung.
- Zudem ist die Elektromobilität durch den Ausbau von Ladestationen sowie Car- und Bike-Sharing zu fördern. Für die Attraktivität von Wolfratshausen als Einkaufsstadt sind Schnellladestationen von entscheidender Bedeutung.
- Der Stadtbusverkehr muss optimiert werden:
- Ich fordere einen an den S-Bahn-Fahrplan angepassten Takt, auch am Wochenende
- Es soll eine effizientere und direkte Linienführung mit kürzeren Fahrzeiten, sowie eine Anbindung des Ortsteils Weidach verwirklicht werden.
- Langfristig wird die kostenlose Nutzung des Stadtbusses angestrebt.
- Ergänzt wird das Angebot durch E-Sammeltaxis und Flex-Busse, um bisher nicht versorgte Stadtteile zu bedienen.
- Der Radverkehr soll durchgehend gefördert werden.
- Es sollen Radschutzstreifen an allen Hauptstraßen (z.B. Sauerlacher Straße) geplant werden, wenn Radwege nicht möglich sind.
- Die Einrichtung von Fahrradstraßen von Waldram über Farchet bis zur Innenstadt sind das Zeil.
- Das Alltags- und Freizeit-Radwegenetz insbesondere in Richtung Icking/München und Münsing/Starnberger See wird in Zusammenarbeit mit dem Landkreis aktualisiert und ausgebaut.
- Essenziell ist die Schaffung von mehr überdachten, beleuchteten und einladenden Radabstellplätzen im gesamten Stadtgebiet.
- Straßenbegleitflächen sollen in Blühstreifen umgewandelt und Baumpflanzungen auf stillgelegten Parkplätzen durchgeführt werden. Dadurch wird mehr Schatten gespendet und die Luft verbessert.
Umwelt, Bauen und Stadtentwicklung
- Bauen soll dem Gemeinwohl dienen.
- Grünflächen sollen erhalten, es soll behutsam verdichtet und versiegelte Flächen rückgebaut werden.
- Grundsatzbeschlüsse zu energetischen und umweltrelevanten Fragen im Stadtrat sollen klare Planungsgrundlagen schaffen und Verzögerungen bei anstehenden Projekten vermeiden.
- Die Stadt muss ihre Vorbildfunktion beim Klimaschutz wahrnehmen. Dazu gehören die konsequente Umsetzung des Sturzflut-Risikomanagements und stadtweite Klimaanpassungsprojekte.
- Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung setze ich mich entschieden für die Fernwärmeversorgung und den Anschluss an das Geothermie-Projekt Gelting ein.
- Ich unterstütze die konsequente Umsetzung der Beschlüsse der „Energiewende Oberland“ (EWO) zur ausschließlich regionalen und erneuerbaren Energieversorgung bis 2035:
- Hierzu strebe ich eine kommunale Energieberatung für Privathaushalte und Firmen an, ergänzt durch kommunale Förderprogramme;
- Wolfratshausen hat in Bezug auf Dachflächen-PV-Anlagen noch eine sehr großes Potential von über 80 % der Dachflächen.
- Bürger*innen sollen über Genossenschaften an der Energiewende teilhaben können.
- Ich stehe ein für nachhaltige, klimaneutrale Energiebeschaffung in städtischen Einrichtungen.
- In Bebauungsplänen oder Verordnungen sollen folgende Regelungen aufgenommen werden:
- Einbindung der Energiethematik und Vorgaben zur Fernwärmenutzung;
- Bestehende Bebauungspläne sollen aktualisiert werden.
- Eine Einfriedungssatzung soll städtebaulich nicht passende Zäune verhindern und Lebensräume für Kleintiere sichern.
- Dach- und Vertikalbegrünungen sowie Regenwassernutzung soll gefördert werden.
- Große, erhaltenswerte Bäume sollen durch eine Baumschutzverordnung geschützt werden.
- Zudem setze ich mich für die Reduzierung von „Lichtverschmutzung“ in der Nacht ein.
Wirtschaft – Bürgerbeteiligung & Transparenz – Stadtfinanzen & städtischer Haushalt
- Gewerbe und Handel sind entscheidende Standortfaktoren. Handwerk, Mittelstand, Industrie und Start-ups bilden das Rückgrat unserer Wirtschaft.
- Wir wollen eine solide Wirtschaftsförderung durch den Ausbau der Infrastruktur und nachhaltiges Wirtschaften – auch im Hinblick auf Energieunabhängigkeit und Fachkräftebindung.
- Wir wollen aktiv auf Gewerbetreibende zugehen und attraktive Ansiedlungsgrundlagen schaffen, etwa durch die Nachverdichtung von Gewerbeflächen, den Ausbau des ÖPNVs und zukunftssichere Energieversorgung.
- Insbesondere in der Innenstadt unterstützen wir gezielt Kleingewerbe, Läden und Einzelhandel mit Fokus auf Regionalität, Handwerk und Nachhaltigkeit.
- Langfristiges Ziel ist die Entwicklung Wolfratshausens zur Gemeinwohlökonomie-Stadt. Wir fördern Shared Office- und Co-Working-Spaces, um Pendlerverkehr zu reduzieren und lokale Gastronomie sowie Handel zu beleben.
- Die Finanzanlage von städtische Geldern erfolgt nachhaltig, Investitionen in fossile Energien und Waffen sind ausgeschlossen.
- Wir stehen für einen Politikstil, der Menschen einbindet. Gezielte Bürgerbeteiligung durch moderierten Dialog und die Einbindung Betroffener in Entscheidungsprozesse (z.B. Sozialverbände, Jugendliche) sind uns wichtig.
- Wir fordern transparentes Verwaltungshandeln, unter anderem durch Live-Streams von Stadtrats- und Ausschusssitzungen.
- Die angespannte Finanzlage erfordert sorgsames und wirtschaftliches Handeln. Präventive Maßnahmen sind oft kostengünstiger als Notlösungen. Wir setzen auf die Umsetzung bereits erarbeiteter Konzepte statt neuer teurer Planungsaufträge, prüfen Großprojekte auf günstigere Alternativen und suchen Kooperationen mit anderen Kommunen.
- Die Digitalisierung der Verwaltung und die konsequente Nutzung von Förderprogrammen sollen den Haushalt entlasten.
Ergänzend weise ich auf folgende Programme hin:
Kommunalwahlprogramm 2026 des Ortsverbandes Wolfratshausen
Wahlprogramm 2026 des Kreisverbandes im Auszug
Kontakt
Bündnis90/DIE GRÜNEN
c/o Hans-Georg Anders
82515 Wolfratshausen
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